Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ)
Am 8. November 1927 erhält der Arbeiter-Samariterdienst, der zunächst ein Ausschuss des „Arbeiterbundes für Sport und Körperkultur“ war, ein eigenes Statut. Erst 1932 erscheint der Name Arbeiter-Samariterbund eigenständig. 1934 muss der Verein seine Aktivitäten aufgrund des Nationalsozialismus wieder einstellen. Im Jahr 1947 erfolgt die offizielle Neugründung des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs (ASBÖ).
Die Durchführung von Rettungs- und Krankentransporten zählt traditionell zu den zentralen Aufgaben des ASBÖ. Im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland steht der Samariterbund-Rückholdienst zur Verfügung. Daneben gewinnen Gesundheits- und soziale Dienste (Betreuung und Pflege) immer mehr an Bedeutung. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Verbandes sind u. a. Sanitätsdienste, Katastrophenhilfsdienste, Wasserrettung, Entwicklungszusammenarbeit, lokale Aktivitäten wie „Essen auf Rädern“, Behindertenfahrdienste, Medikamentenversorgungsdienste, Heimnotruf, Hilfe für Obdachlose und Asylbewerber, Jugendarbeit, Erste-Hilfe-Ausbildungen und Schulung von Mitarbeitern.
918 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 4.402 freiwillige Helferinnen und Helfer tragen zur erfolgreichen Arbeit des österreichischen Samariterbundes bei. Der ASBÖ zählt 147.181 Mitglieder und ist in allen Bundesländern vertreten. |