Am 15.und 16. September 1928 nahmen die tschechischen Arbeiter-Samariter an der Einweihung des ASB-Bundeshauses in Chemnitz teil. Am 7. Dezember 1928 genehmigte das Innenministerium in Prag das Bundesstatut der Samariter-Kolonnen im Arbeiter-Turn- und Sportverband der Tschechoslowakischen Republik. Als Erkennungszeichen wird das weiße Kreuz auf rotem Feld gewählt. 1929 wurde die Bundessamariterschule in Karlsbad eingeweiht und eine einheitliche Samariterbekleidung, ähnlich der deutschen Bekleidung eingeführt.
Vom 18. bis 21. Juli 1929 waren die tschechischen Samariter Teilnehmer am 2. Bundesturnfest der Arbeiter-Turn- und Sportler in Nürnberg. Am 10. November 1929 fand die Jahreskonferenz in Prag statt, mit imposanten Leistungsnachweisen. Vom 13. bis 19. April 1930 wurde eine Samariterschulungswoche in Prag organisiert und die Gründung von Jugend-Samariterabteilungen beschlossen.
Vom 4. bis 6. Juli 1930 fand das 2. Bundesturn- und Sportfest in Aussig statt mit 1.000 Samaritern und Samariterinnen im Einsatz.
Der Jahresbericht von 1931 berichtet über 3.000 Samariter in 28 Bezirken der Tschechoslowakischen Republik mit 12.000 Erste-Hilfe-Leistungen. 1931 nahmen die tschechischen Samariter auch an der 2. Arbeiter-Olympiade in Wien teil.
Eine weitere Bundestagung fand zu Ostern 1932 in Prag statt, mit der Gründung eines internationalen Arbeitsausschusses der Arbeiter-Samariter in der Tschechoslowakischen Republik.
|