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Geschichte der Arbeiter-Samariter in der Tschechoslowakischen Republik bis zum Beginn des 2. Weltkrieges

Durch zahlreiche Kontakte der Turner und Sportler des Arbeiter-Turn- und Sportverbandes der Tschechoslowakischen Republik, der seinen Sitz in Aussig im Sudetenland hatte, mit deutschen ASB-Kolonnen, kam es auch auf dem Gebiet der Tschechoslowakischen Republik ab 1922 zur Gründung der ersten Samariter-Kolonnen, die als Samariter-Abteilungen im Arbeiter-Turn- und Sportverband der Tschechoslowakischen Republik mitarbeiteten.


1923 gründeten diese Samariter-Kolonnen einen Bundessamariterausschuss und führten 1924 mit 280 Samaritern ein Treffen in Karlsbad durch. Bei der tscheslowakischen Arbeiter-Olympiade vom 26. Juni bis 6. Juli 1927 in Prag konnten die tschechischen Arbeiter-Samariter tätig werden. Am 19. Mai 1928 fand eine Jubiläumsveranstaltung zum 5-jährigen Bestehen dieser Samariter-Kolonnen in Karlsbad statt. Ab 1. Januar 1928 gaben sie das einheitliche Samariter-Mitteilungsblatt „Der Helfer“ heraus und führten eine Samariter-Ausbildung in Prag durch.

Am 15.und 16. September 1928 nahmen die tschechischen Arbeiter-Samariter an der Einweihung des ASB-Bundeshauses in Chemnitz teil.

Am 7. Dezember 1928 genehmigte das Innenministerium in Prag das Bundesstatut der Samariter-Kolonnen im Arbeiter-Turn- und Sportverband der Tschechoslowakischen Republik. Als Erkennungszeichen wird das weiße Kreuz auf rotem Feld gewählt. 1929 wurde die Bundessamariterschule in Karlsbad eingeweiht und eine einheitliche Samariterbekleidung, ähnlich der deutschen Bekleidung eingeführt.


Vom 18. bis 21. Juli 1929 waren die tschechischen Samariter Teilnehmer am 2. Bundesturnfest der Arbeiter-Turn- und Sportler in Nürnberg. Am 10. November 1929 fand die Jahreskonferenz in Prag statt, mit imposanten Leistungsnachweisen.

Vom 13. bis 19. April 1930 wurde eine Samariterschulungswoche in Prag organisiert und die Gründung von Jugend-Samariterabteilungen beschlossen.


Vom 4. bis 6. Juli 1930 fand das 2. Bundesturn- und Sportfest in Aussig statt mit 1.000 Samaritern und Samariterinnen im Einsatz.


Der Jahresbericht von 1931 berichtet über 3.000 Samariter in 28 Bezirken der Tschechoslowakischen Republik mit 12.000 Erste-Hilfe-Leistungen. 1931 nahmen die tschechischen Samariter auch an der 2. Arbeiter-Olympiade in Wien teil.


Eine weitere Bundestagung fand zu Ostern 1932 in Prag statt, mit der Gründung eines internationalen Arbeitsausschusses der Arbeiter-Samariter in der Tschechoslowakischen Republik.


 
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Geschichte der Arbeiter-Samariter in der Tschechoslowakischen Republik bis zum Beginn des 2. Weltkrieges
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