So erfolgt aus Anlass des österreichischen Arbeiter-Turn- und Sportfestes in Wien vom 4. bis 11. Juli 1926 die Einberufung einer ersten internationalen Konferenz aller Arbeiter-Samariter für den 7. Juli 1926. Zweck der Konferenz ist es, die Arbeiter-Samariter zu einem internationalen Bund zusammenzufassen und Richtlinien über die Verbreitung des internationalen Arbeiter-Samariter-Wesens zu schaffen. Als Ergebnis der Konferenz errichtet der deutsche ASB ein "Internationales Arbeiter-Samariter-Informationsbüro (IntASIb)". Das Treffen in Wien ist auch Anlass für die Gründung des ASB-Österreich.
Der Kongress der "Luzerner Sportinternationale" vom 4. bis 9. September 1927 in Helsingfors in Finnland beschließt in Anwesenheit der deutschen ASB-Vertretung, in allen Ländern eigene Sanitätsorganisationen nach dem Beispiel des ASB zu gründen.
Durch zahlreiche Kontakte der Turner und Sportler des Arbeiter-Turn- und Sportverbandes der Tschechoslowakischen Republik, der seinen Sitz in Aussig im Sudetenland hatte, mit deutschen ASB-Kolonnen, kam es auch auf dem Gebiet der Tschechoslowakischen Republik ab 1922 zur Gründung der ersten Samariter-Kolonnen, die als Samariter-Abteilungen im Arbeiter-Turn- und Sportverband der Tschechoslowakischen Republik mitarbeiteten.
Am 13. August 1931 wird in Stockholm der ASB-Schweden gegründet und am 3. April 1932 in Oslo der ASB Norwegen. |